Imageträger Baukultur

1 Sie haben mit ArchitektInnen ein vielbeachtetes Projekt für Ihr Unternehmen realisiert: Entspricht das Resultat aus heutiger Sicht Ihren zuvor gesteckten Erwartungen (sprich: sind Sie zufrieden mit dem, was Sie bekommen haben)?
Das T-Center ist zu einem wichtigen Aushängeschild für das Unternehmen geworden. Die dynamische Architektur passt zu unserer Unternehmensphilosophie und wir haben mit dem T-Center ein Markenzeichen gesetzt.

2 Welche Anforderungen haben Sie an die Architektur vorab gestellt?

Das T-Center wurde von der Architektur Consult ZT genau für die Bedürfnisse von T-Mobile geplant und errichtet. Form und Funktionalität sind ideal vereint. Die offene Bürostruktur und die modernen Einrichtungen schaffen ein sehr gutes Arbeitsklima.


3 Wurden diese Anforderungen erreicht, nicht erreicht, oder eventuell sogar übertroffen, und mit welcher Begründung?
Diese Anforderungen wurden definitiv erreicht – das T-Center war von Anfang an auf die Bedürfnisse von T-Mobile ausgelegt, daher sind alle Anforderungen auch erfüllt worden.

4 Wie wichtig bewerten Sie folgende Aspekte für Ihr Unternehmen:

4A Architektur als Imageträger (Werbewirksamkeit, CI):
Architektur ist für T-Mobile Austria, seit das T-Center die Unternehmenszentrale ist, ein wichtiger Imageträger geworden. Die moderne zukunftsweisende Architektur passt sehr gut zu unserem Unternehmen.

4B Architektur als ein den Betrieb unterstützendes Gebrauchsgebäude (innere Logik, Funktionalität, betriebliche Abläufe):

Die Struktur des T-Centers mit seinen großen Büroflächen, den Infrastruktureinrichtungen, die günstige Lage im Stadtentwicklungsgebiet St. Marx und die gute Verkehrsanbindung kamen dem Unternehmenszweck von T-Mobile Austria entgegen.


5 Was war der Beweggrund, mit ArchitektInnen zu bauen?
Die Architektur Consult hatte den Auftrag, T-Mobile bei der Standortsuche zu beraten. Die Standortsuche war folgenden Kriterien unterlegen: Wirtschaftlichkeit, Lage und Verkehrsanbindung. Die Flächen sollten sich so organisieren lassen, dass sie in einem sinnvollen Zusammenhang mit dem Kerngeschäft von T-Mobile stehen.

6 Auf welchem Weg wurde/n der/die Architekt/in des Projektes gefunden? (Wettbewerb, Gutachterverfahren, freie Vergabe)

T-Mobile war vor dem Umzug ins T-Center auf mehrere Standorte in Wien verteilt. Um für die Anforderungen der Zukunft besser gerüstet zu sein, wurde entschieden,„alle MitarbeiterInnen unter einem Dach“ zu vereinen. Um den besten Standort für das Unternehmen zu finden, beauftragte T-Mobile die Architektengruppe Domenig-Eisenköck-Peycker mit einer Standortanalyse. Nachdem der Standort St. Marx von T-Mobile gemeinsam mit der Architektengruppe näher in Betracht gezogen wurde, hat man sich entschieden, das Projekt „T-Center“ mit der Architektengruppe Domenig-Eisenköck-Peycker abzuwickeln.


7 Würden Sie/Ihr Unternehmen bei einem künftigen Projekt wieder auf ArchitektInnen zurückgreifen?

T-Mobile hat sehr gute Erfahrungen mit der Architektur Consult ZT gemacht und würde auf jeden Fall in der Zukunft auch auf dieses Architekturbüro zurückgreifen.


8 Hat die Architektur eine direkte betriebswirtschaftliche Auswirkung auf Ihr Unternehmen (Effizienzsteigerung, Umsatzsteigerungen etc.)?

T-Mobile war vor dem Umzug ins T-Center auf sieben Standorte in Wien verteilt. Alle MitarbeiterInnen unter einem Dach zu haben, besser, persönlicher und schneller miteinander kommunizieren zu können, ist sicherlich eine Effizienzsteigerung.

9 Hat Ihrer Einschätzung nach das Engagement von ArchitektInnen das Projekt verteuert, nicht beeinflusst oder sogar Kosten gespart?
Das Ziel war, ein Bürogebäude zu bauen, das für die Bedürfnisse von T-Mobile zugeschnitten ist.

10 Welche Person/Instanz innerhalb Ihres Unternehmens hat die Entscheidung, mit ArchitektInnen zu bauen, getroffen bzw. befürwortet?
Dr. Georg Pölzl, Vorsitzender der Geschäftsführung T-Mobile Austria, hatte das Ziel, eine neue Unternehmenszentrale zu suchen, die für die Bedürfnisse von T-Mobile Austria zugeschnitten ist.

11 Ist das Bauen mit ArchitektInnen auf persönliche Affinität zur Architektur zurückzuführen, oder erwartete man sich vielmehr positiven wirtschaftlichen Input für das Unternehmen?
Beide Aspekte haben zu diesem Projekt beigetragen.


1 Sie haben mit ArchitektInnen ein vielbeachtetes Projekt für Ihr Unternehmen realisiert: Entspricht das Resultat aus heutiger Sicht Ihren zuvor gesteckten Erwartungen (sprich: sind Sie zufrieden mit dem, was Sie bekommen haben)?
Ja, sehr.

2 Welche Anforderungen haben Sie an die Architektur vorab gestellt?
Hell, positiv, pragmatisch, funktionell.

3 Wurden diese Anforderungen erreicht, nicht erreicht, oder eventuell sogar übertroffen, und mit welcher Begründung?

Ja.

4 Wie wichtig bewerten Sie folgende Aspekte für Ihr Unternehmen:

4A Architektur als Imageträger (Werbewirksamkeit, CI):
Architektur prägt das Leben. Je besser die Architektur, desto positiver das Lebensgefühl. Schlechte Architektur macht krank!

4B Architektur als ein den Betrieb unterstützendes Gebrauchsgebäude (innere Logik, Funktionalität, betriebliche Abläufe):
Was sonst.

5 Was war der Beweggrund, mit ArchitektInnen zu bauen?
Persönliche Bekanntschaft mit Gregor Eichinger.

6 Auf welchem Weg wurde/n der/die Architekt/in des Projektes gefunden? (Wettbewerb, Gutachterverfahren, freie Vergabe)
Freie Vergabe.

7 Würden Sie/Ihr Unternehmen bei einem künftigen Projekt wieder auf ArchitektInnen zurückgreifen?
Ja.

8 Hat die Architektur eine direkte betriebswirtschaftliche Auswirkung auf Ihr Unternehmen (Effizienzsteigerung, Umsatzsteigerungen etc.)?
Nein.

9 Hat Ihrer Einschätzung nach das Engagement von ArchitektInnen das Projekt verteuert, nicht beeinflusst oder sogar Kosten gespart?
Es gab ein klar definiertes Budget, das eingehalten wurde.

10 Welche Person/Instanz innerhalb Ihres Unternehmens hat die Entscheidung, mit ArchitektInnen zu bauen, getroffen bzw. befürwortet?
Ich.

11 Ist das Bauen mit ArchitektInnen auf persönliche Affinität zur Architektur zurückzuführen, oder erwartete man sich vielmehr positiven wirtschaftlichen Input für das Unternehmen?
Persönliche Affinität zur Architektur.


1 Sie haben mit ArchitektInnen ein vielbeachtetes Projekt für Ihr Unternehmen realisiert: Entspricht das Resultat aus heutiger Sicht Ihren zuvor gesteckten Erwartungen (sprich: sind Sie zufrieden mit dem, was Sie bekommen haben)?
Mehr als das. Ich hätte mir nie vorstellen können, dass man einen Zweckbau in ein so tolles architektonisches Kleid hüllen kann. Geschafft haben wir das allerdings mit EINEM Architekten, nicht mit ArchitektInnen.


2 Welche Anforderungen haben Sie an die Architektur vorab gestellt?
Mein größtes Anliegen war eine landschaftsintegrierte, kundenfreundliche Architektur. Das Design sollte modern sein, aber die Materialien so gewählt, dass der Bezug zu Wein und Natur nicht verloren geht.

3 Wurden diese Anforderungen erreicht, nicht erreicht, oder eventuell sogar übertroffen, und mit welcher Begründung?
Die Anforderungen wurden bei weitem übertroffen. Der Architekt und ich als Bauherr haben perfekt harmoniert, er hat es geschafft, meine Anforderungen und Erwartungen mit Funktionalität und großartigem Design in die Praxis umzusetzen.

4 Wie wichtig bewerten Sie folgende Aspekte für Ihr Unternehmen:

4A Architektur als Imageträger (Werbewirksamkeit, CI):
Es hat sich herausgestellt, dass Architektur ein sehr großer Imageträger ist. Unser Bauwerk hat uns große Werbewirksamkeit beschert. Nicht nur Weinliebhaber kommen zum Weingut, sondern auch Architekturfreunde und natürlich viele, die einfach neugierig sind und uns in den Medien gesehen haben. Das ist eigentlich als die beste Werbung zu betrachten, denn unser Bau repräsentiert uns – schlicht, und die Konzentration auf das Wesentliche gerichtet. So wie unsere Weine.


4B Architektur als ein den Betrieb unterstützendes Gebrauchsgebäude (innere Logik, Funktionalität, betriebliche Abläufe):

Wir haben uns lange den Kopf darüber zerbrochen, wie wir einen reibungslosen Ablauf der Arbeitsvorgänge im Betrieb erreichen können. Als unsere Ideen ausgereift waren, wurden sie mit der Architektur verbunden, und diese beiden Säulen – Architektur und Funktionalität – kombiniert mit dem Einsatz der Familie bilden den Grundstock unseres Erfolges.


5 Was war der Beweggrund, um mit ArchitektInnen zu bauen?

In erster Linie habe ich den Architekten gewählt, damit der Bauablauf fehlerfrei vonstatten geht. Natürlich war es mir auch ein Anliegen, dass mein Weinkeller optisch etwas hergibt. Auf jeden Fall wollte ich Professionalität in jeder Hinsicht – sowohl beim Wein als auch beim Weinkeller.
6 Auf welchem Weg wurde/n der/die Architekt/in des Projektes gefunden? (Wettbewerb, Gutachterverfahren, freie Vergabe)
Ich habe das Projekt frei an unseren Architekten vergeben. Er hat mich mit seinen Ideen und seinem Verständnis, sowohl technischer als auch gestalterischer Natur, einfach überzeugt. Und das Ergebnis kann sich, glaube ich, sehen lassen, immerhin wurde unser Bau mit dem „Viktor Geramb Preis für Gutes Bauen“ ausgezeichnet.


7 Würden Sie/Ihr Unternehmen bei einem künftigen Projekt wieder auf ArchitektInnen zurückgreifen?

Selbstverständlich. Nur ArchitektInnen gelingt es, ein harmonisches Gesamtbild zu schaffen. Ohne ArchitektIn besteht die Gefahr, ein Potpourri aus verschiedenen Stilrichtungen und Geschmäckern hervorzurufen.

8 Hat die Architektur eine direkte betriebswirtschaftliche Auswirkung auf Ihr Unternehmen (Effizienzsteigerung, Umsatzsteigerungen etc.)?
Wir konnten durch unseren neuen Weinkeller eine deutliche Steigerung von etwa 300– 400% beim Ab-Hof- Verkauf verzeichnen. Unser Bau wurde bekannt, und in Kombination mit der Qualität unserer Weine wurde unser Name ein Begriff, was wiederum den Verkauf in der nationalen und internationalen Gastronomie förderte.

9 Hat Ihrer Einschätzung nach das Engagement von ArchitektInnen das Projekt verteuert, nicht beeinflusst oder sogar Kosten gespart?
Unser Architekt ist äußerst vielseitig, er hat es geschafft, den kalkulierten finanziellen Rahmen einzuhalten.

10 Welche Person/Instanz innerhalb Ihres Unternehmens hat die Entscheidung, mit ArchitektInnen zu bauen, getroffen bzw. befürwortet?
Die Entscheidung, mit unserem Architekten zu bauen, habe ich als Bauherr getroffen. Da wir ein Familienbetrieb sind, haben mich jedoch alle Familienmitglieder bei dieser Entscheidung unterstützt und sind mir stets zur Seite gestanden.

11 Ist das Bauen mit ArchitektInnen auf persönliche Affinität zur Architektur zurückzuführen, oder erwartete man sich vielmehr positiven wirtschaftlichen Input für das Unternehmen?
Meine Familie und ich sind der zeitgenössischen Architektur sehr zugetan, darum haben wir uns für einen Architekten entschieden. Wir wollten etwas Besonderes schaffen, etwas, was nicht alltäglich ist. Der positive wirtschaftliche Aspekt ergab sich dann von selbst.


1 Sie haben mit ArchitektInnen ein vielbeachtetes Projekt für Ihr Unternehmen realisiert: Entspricht das Resultat aus heutiger Sicht Ihren zuvor gesteckten Erwartungen (sprich: sind Sie zufrieden mit dem, was Sie bekommen haben)?
Ja.

2 Welche Anforderungen haben Sie an die Architektur vorab gestellt?
  1. Klare, funktionelle Vorgaben.
  2. Klare Kostenlimits.
  3. Gestalterische Freiheit mit dem Anspruch auf spezifische Antwort auf den jeweiligen Ort/Bauplatz.

3 Wurden diese Anforderungen erreicht, nicht erreicht, oder eventuell sogar übertroffen, und mit welcher Begründung?
Vielfach übertroffen, u.a. auch wegen des kreativen Wettbewerbs unter den ca. 30 bisher beschäftigten ArchitektInnen in den letzten 25 Jahren.

4 Wie wichtig bewerten Sie folgende Aspekte für Ihr Unternehmen:

4A Architektur als Imageträger (Werbewirksamkeit, CI):

4B Architektur als ein den Betrieb unterstützendes Gebrauchsgebäude (innere Logik, Funktionalität, betriebliche Abläufe):

4A und 4B: Beides wichtig. An erster Stelle steht jedoch Architektur als Ausdruck der Wertschätzung unseren MitarbeiterInnen und KundInnen gegenüber.

5 Was war der Beweggrund, mit ArchitektInnen zu bauen?
Zufall (persönliche Bekanntschaft mit einem Architekten).

6 Auf welchem Weg wurde/n der/die Architekt/in des Projektes gefunden? (Wettbewerb, Gutachterverfahren, freie Vergabe)
Gezielte freie Vergabe und gemeinsame Erarbeitung des jeweiligen Projektes.

7 Würden Sie/Ihr Unternehmen bei einem künftigen Projekt wieder auf ArchitektInnen zurückgreifen?

Ja.

8 Hat die Architektur eine direkte betriebswirtschaftliche Auswirkung auf Ihr Unternehmen (Effizienzsteigerung, Umsatzsteigerungen etc.)?

9 Hat Ihrer Einschätzung nach das Engagement von ArchitektInnen das Projekt verteuert, nicht beeinflusst oder sogar Kosten gespart?
8 und 9: Die Steigerung unseres Unternehmensansehens, der Arbeitsatmosphäre für unsere MitarbeiterInnen und die Steigerung der Wertschätzung unseren KundInnen gegenüber übersteigen jedenfalls allfällige Mehrkosten. Die Architektur wurde für unser rein regionales Unternehmen ein wichtiger Sympathieträger und Teil unseres Unternehmenserfolges.

10 Welche Person/Instanz innerhalb Ihres Unternehmens hat die Entscheidung, mit ArchitektInnen zu bauen, getroffen bzw. befürwortet?

Die Geschäftsführung.

11 Ist das Bauen mit ArchitektInnen auf persönliche Affinität zur Architektur zurückzuführen, oder erwartete man sich vielmehr positiven wirtschaftlichen Input für das Unternehmen?
Primär persönliche Affinität zur Architektur.


1 Sie haben mit ArchitektInnen ein vielbeachtetes Projekt für Ihr Unternehmen realisiert: Entspricht das Resultat aus heutiger Sicht Ihren zuvor gesteckten Erwartungen (sprich: sind Sie zufrieden mit dem, was Sie bekommen haben)?
Ja, wir sind zufrieden, in den Worten von GD Dr. Konstantin Klien: „Der UNIQA Tower ist ein Signal nach innen und außen für ein zukunftsorientiertes, offenes, dynamisches Unternehmen von mitteleuropäischem Rang.“

2 Welche Anforderungen haben Sie an die Architektur vorab gestellt?

Lösungen, die der Marke UNIQA gerecht werden (offen, freundlich, transparent, flexibel) und dem besonderen Standort am Eingang der Leopoldstadt bzw. Beginn der Ringstraße.


3 Wurden diese Anforderungen erreicht, nicht erreicht, oder eventuell sogar übertroffen, und mit welcher Begründung?

Übertroffen, der UNIQA Tower bietet modernste Arbeitsplätze im Rahmen einer Open-Space- Struktur, der UNIQA Tower nimmt regen Anteil am umliegenden Stadtgeschehen (Gastronomie, Fitness, Veranstaltungszentrum) und ist ein neues Wahrzeichen der Stadt Wien.


4 Wie wichtig bewerten Sie folgende Aspekte für Ihr Unternehmen:

4A Architektur als Imageträger (Werbewirksamkeit, CI):

Sehr wichtig, Hand in Hand mit der Schaffung der Marke UNIQA folgte mit dem UNIQA Tower die gebaute CI, die kreative Umsetzung der Markenidentität.


4B Architektur als ein den Betrieb unterstützendes Gebrauchsgebäude (innere Logik, Funktionalität, betriebliche Abläufe):

Sehr wichtig, Layout und Ausstattung bieten ein hohes Maß an Flexibilität und die Möglichkeit, sich kurzfristig an laufende Entwicklungen im Bereich der Büroorganisation anzupassen.


5 Was war der Beweggrund, mit ArchitektInnen zu bauen?

Um einzigartige Qualität in vorgegebenen wirtschaftlichen Rahmen zu realisieren.


6 Auf welchem Weg wurde/n der/die Architekt/in des Projektes gefunden? (Wettbewerb, Gutachterverfahren, freie Vergabe)
Geladener Wettbewerb (fünf nationale, drei internationale renommierte ArchitektInnen), das Siegerprojekt wurde realisiert.

7 Würden Sie/Ihr Unternehmen bei einem künftigen Projekt wieder auf ArchitektInnen zurückgreifen?

Ja, beim nächsten Projekt Praterstraße 1 wird nun aufgrund eines geladenen zweistufigen Wettbewerbs das Siegerprojekt von Jean Nouvel realisiert.


8 Hat die Architektur eine direkte betriebswirtschaftliche Auswirkung auf Ihr Unternehmen (Effizienzsteigerung, Umsatzsteigerungen etc.)?
Direkte betriebswirtschaftliche Auswirkungen durch die konsequente Open-Space- Lösung mit einerseits massiven Büroflächeneinsparungen, andererseits sensationelle Verbesserung der internen Kommunikation. Nach außen eine besonders hohe Aufmerksamkeit, ein Zeichen für einen starken mitteleuropäischen Konzern („Werbung“).

9 Hat Ihrer Einschätzung nach das Engagement von ArchitektInnen das Projekt verteuert, nicht beeinflusst oder sogar Kosten gespart?
Wesentlich beeinflusst, einerseits verteuert (z.B. doppelschalige Glasfassade), andererseits gespart (z.B. sehr wirtschaftliche Bürowelt).

10 Welche Person/Instanz innerhalb Ihres Unternehmens hat die Entscheidung, mit ArchitektInnen zu bauen, getroffen bzw. befürwortet?
Vom Fachbereich befürwortet, von der Unternehmensleitung (Vorsitzender des Vorstandes) entschieden.

11 Ist das Bauen mit ArchitektInnen auf persönliche Affinität zur Architektur zurückzuführen, oder erwartete man sich vielmehr positiven wirtschaftlichen Input für das Unternehmen?
Sowohl eine sehr große persönliche Affinität zur Architektur als auch geplanter wirtschaftlicher Input z.B. durch innovative Bürokonzeption (Produktivitätserhöhung) und zeitgemäße Bauökologie (Erdwärmenutzung zur Energieeinsparung).


1 Sie haben mit ArchitektInnen ein vielbeachtetes Projekt für Ihr Unternehmen realisiert: Entspricht das Resultat aus heutiger Sicht Ihren zuvor gesteckten Erwartungen (sprich: sind Sie zufrieden mit dem, was Sie bekommen haben)?
Ich bin mehr als zufrieden.

2 Welche Anforderungen haben Sie an die Architektur vorab gestellt?

Die Funktion wurde definiert. Das Budget wurde festgelegt.


3 Wurden diese Anforderungen erreicht, nicht erreicht, oder eventuell sogar übertroffen, und mit welcher Begründung?

Erreicht.

4 Wie wichtig bewerten Sie folgende Aspekte für Ihr Unternehmen:

4A Architektur als Imageträger (Werbewirksamkeit, CI):

Wichtig.

4B Architektur als ein den Betrieb unterstützendes Gebrauchsgebäude (innere Logik, Funktionalität, betriebliche Abläufe):
Hotel – wichtig. Kellerwelt – weniger wichtig.

5 Was war der Beweggrund, mit ArchitektInnen zu bauen?

Architektur ist ein „Muss“.

6 Auf welchem Weg wurde/n der/die Architekt/in des Projektes gefunden? (Wettbewerb, Gutachterverfahren, freie Vergabe)
Freie Vergabe.

7 Würden Sie/Ihr Unternehmen bei einem künftigen Projekt wieder auf ArchitektInnen zurückgreifen?
Ja.

8 Hat die Architektur eine direkte betriebswirtschaftliche Auswirkung auf Ihr Unternehmen (Effizienzsteigerung, Umsatzsteigerungen etc.)?
Ja.

9 Hat Ihrer Einschätzung nach das Engagement von ArchitektInnen das Projekt verteuert, nicht beeinflusst oder sogar Kosten gespart?
Es hat das Projekt im Rahmen des Budgets möglich gemacht.

10 Welche Person/Instanz innerhalb Ihres Unternehmens hat die Entscheidung, mit ArchitektInnen zu bauen, getroffen bzw. befürwortet?
Die Mehrheitsgesellschafter.

11 Ist das Bauen mit ArchitektInnen auf persönliche Affinität zur Architektur zurückzuführen, oder erwartete man sich vielmehr positiven wirtschaftlichen Input für das Unternehmen?
Beides.


1 Sie haben mit ArchitektInnen ein vielbeachtetes Projekt für Ihr Unternehmen realisiert: Entspricht das Resultat aus heutiger Sicht Ihren zuvor gesteckten Erwartungen (sprich: sind Sie zufrieden mit dem, was Sie bekommen haben)?
Ja.

2 Welche Anforderungen haben Sie an die Architektur vorab gestellt?
Es sollte ein funktionelles Produktionsgebäude werden, das gegebenenfalls veränderbar und erweiterbar ist. Das Gebäude sollte neben den bereits vorhandenen Objekten „präsent“ sein, sich aber nicht vordrängen und auch nicht „anbiedern“. Vorgaben waren auch die einfache Form und das flache Dach (wegen der Aussicht bei dem vorhandenen Wohnhaus).

3 Wurden diese Anforderungen erreicht, nicht erreicht, oder eventuell sogar übertroffen, und mit welcher Begründung?
Die Anforderungen wurden aus unserer Sicht erreicht.

4 Wie wichtig bewerten Sie folgende Aspekte für Ihr Unternehmen:

4A Architektur als Imageträger (Werbewirksamkeit, CI):

Gewollt oder ungewollt, Architektur ist immer Imageträger. Sie vermittelt Eindrücke, die jeder bewusst oder unbewusst wahrnimmt: schön, geräumig, teuer, protzig, modisch, billig, gekonnt, lieblos …


4B Architektur als ein den Betrieb unterstützendes Gebrauchsgebäude (innere Logik, Funktionalität, betriebliche Abläufe):

Sehr wichtig (... die wahre Schönheit der Architektur).


5 Was war der Beweggrund, mit ArchitektInnen zu bauen?

Es war für uns ganz klar, dass man mehr Qualität bekommt, wenn man mit ArchitektInnen baut, weil mehr Wissen und mehr Vorschläge in den Bau einfließen.

6 Auf welchem Weg wurde/n der/die Architekt/in des Projektes gefunden? (Wettbewerb, Gutachterverfahren, freie Vergabe)
Frei, zufällig.

7 Würden Sie/Ihr Unternehmen bei einem künftigen Projekt wieder auf ArchitektInnen zurückgreifen?
Ja.

8 Hat die Architektur eine direkte betriebswirtschaftliche Auswirkung auf Ihr Unternehmen (Effizienzsteigerung, Umsatzsteigerungen etc.)?
Die Arbeitsabläufe haben sich verbessert und wir arbeiten auch lieber im neuen Gebäude.

9 Hat Ihrer Einschätzung nach das Engagement von ArchitektInnen das Projekt verteuert, nicht beeinflusst oder sogar Kosten gespart?
In unserem Fall: nicht beeinflusst. Wahrscheinlich gäbe es aber viel mehr „Architekturbauten“ in der Region, wenn präzise Kostenplanung und -einhaltung für alle ArchitektInnen schon selbstverständlich wären. Darüber hinaus ist das „Zu-Ende-Denken“ von Vorschlägen wichtig, um Vertrauen zu „Architekturbauten“ aufzubauen. (Welche Folgen hat die Idee bezüglich Realisierung, Nutzung, Baubudget, Betriebskosten usw.?)

10 Welche Person/Instanz innerhalb Ihres Unternehmens hat die Entscheidung, mit ArchitektInnen zu bauen, getroffen bzw. befürwortet?
Fritz + Wilma Tinnacher.

11 Ist das Bauen mit ArchitektInnen auf persönliche Affinität zur Architektur zurückzuführen, oder erwartete man sich vielmehr positiven wirtschaftlichen Input für das Unternehmen?
Planung und Einbezug von Fachwissen (= Bauen mit ArchitektInnen) sind wichtig, weil man als BauherrIn Verantwortung für das Gebäude hat, das man in „die Welt setzt“. (Welche Räume werden gebraucht, welche Ansicht mutet man der Umwelt zu, welche Materialien der Nachwelt?)


1 Sie haben mit ArchitektInnen ein vielbeachtetes Projekt für Ihr Unternehmen realisiert: Entspricht das Resultat aus heutiger Sicht Ihren zuvor gesteckten Erwartungen (sprich: sind Sie zufrieden mit dem, was Sie bekommen haben)?
Ja, wir sind sehr zufrieden und legen großen Wert darauf, Projekte zu errichten, die wir nach 20 Jahren auch noch gerne anschauen.

2 Welche Anforderungen haben Sie an die Architektur vorab gestellt?

Transparente Innen- und Außenwirkung, in der sich unsere Konzernkultur widerspiegelt.


3 Wurden diese Anforderungen erreicht, nicht erreicht, oder eventuell sogar übertroffen, und mit welcher Begründung?
Sie wurden fast ausnahmslos erreicht, manchmal sogar übertroffen, etwa am Beispiel einer lichtdurchfluteten Architektur.

4 Wie wichtig bewerten Sie folgende Aspekte für Ihr Unternehmen:

4A Architektur als Imageträger (Werbewirksamkeit, CI):

Architektur ist uns sehr wichtig, sie ist auch der wirksamste Werbeträger.


4B Architektur als ein den Betrieb unterstützendes Gebrauchsgebäude (innere Logik, Funktionalität, betriebliche Abläufe):

Architektur als Gebrauchsgebäude lässt sich am besten in einer Projektentwicklung umsetzen, in der die Entscheidungsträger BauherrIn, ArchitektIn und Bauausführung bereits von Beginn an das Gebäude am „Papier errichten“.

5 Was war der Beweggrund, mit ArchitektInnen zu bauen?
Das Fachverständnis im Zusammenhang mit entsprechendem künstlerischem Gestaltungsvermögen.

6 Auf welchem Weg wurde/n der/die Architekt/in des Projektes gefunden? (Wettbewerb, Gutachterverfahren, freie Vergabe)
Wettbewerb und freie Vergabe halten sich die Waage.

7 Würden Sie/Ihr Unternehmen bei einem künftigen Projekt wieder auf ArchitektInnen zurückgreifen?

Auf jeden Fall.

8 Hat die Architektur eine direkte betriebswirtschaftliche Auswirkung auf Ihr Unternehmen (Effizienzsteigerung, Umsatzsteigerungen etc.)?

Effizienzsteigerung und auch Umwegrentabilität.

9 Hat Ihrer Einschätzung nach das Engagement von ArchitektInnen das Projekt verteuert, nicht beeinflusst oder sogar Kosten gespart?
Kostenersparnis ist immer im Vordergrund und stets im Bewusstsein von BauherrIn und ArchitektIn.

10 Welche Person/Instanz innerhalb Ihres Unternehmens hat die Entscheidung, mit ArchitektInnen zu bauen, getroffen bzw. befürwortet?

Großprojekte werden im Vorstand beschlossen, ebenso trifft der Vorstand die Entscheidung über die Auswahl der ArchitektInnen.


11 Ist das Bauen mit ArchitektInnen auf persönliche Affinität zur Architektur zurückzuführen, oder erwartete man sich vielmehr positiven wirtschaftlichen Input für das Unternehmen?
Beides trifft zu.