Kreativwirtschaft und Dienstleistungsexport

Österreichische Baukultur stellt, bedingt durch den kreativen Kern, ein komplexes Produkt dar, das auch das erfolgreiche Ende einer langen Entwicklung bedeutet. Denn der Weg von der Idee zum Produkt beinhaltet zahlreiche unternehmerische Risiken – von Forschung und Entwicklung neuer Ansätze zur Innovation über die Marktreife, den Eingang in technische Standards bis hin zu Umsetzung und Export. Im Rahmen des österreichischen Fördersystems zur Unterstützung kreativer Unternehmen wird dieses Szenario abgebildet: während die Forschungsförderung Forschung und Entwicklung – F&E unterstützt und neue Technologien ermöglicht, bauen die betrieblichen Förderungen auf diesen Erkenntnissen auf.

Erfreulich ist, dass die zur Verfügung stehenden Mittel im Bereich der Technologieförderung wie auch der Unternehmensförderung durch die kreativen Branchen zunehmend besser ausgeschöpft werden. Auch die Erfolgsbeispiele der letzten Jahre zeigen: Innovative Entwicklungen nehmen auf die Anthroposphäre Einfluss, Hochtechnologien erlauben neue Möglichkeiten der Bauwerksgestaltung, durch das Heranführen an die internationale Entwicklung werden Marktpotenziale erschlossen und durch die gezielte Förderung kreativer Branchen werden Investitionen materiell und immateriell stimuliert. Deutliches Interesse an den entwickelten Technologien seitens ausländischer Unternehmen lässt zukünftig äußerst positive Exportaktivitäten erwarten.


Der Trend zu kreativen Dienstleistungen zeichnet sich im Hinblick auf Wettbewerbsfähigkeit und Exporterfolge europäischer Unternehmen als relevant ab. Die F&E wie auch die Unternehmensförderung werden im Rahmen ihrer Förderungsschwerpunkte in Übereinstimmung mit den europäischen Zielsetzungen weiterhin Impulse für den Dienstleistungssektor und Unternehmen der Kreativwirtschaft setzen. Damit werden der Wandel und das innovative Potenzial österreichischer Unternehmen effizient unterstützt.