Elemente einer gesamtheitlichen Baukultur

Ökologische Nachhaltigkeit

Energieeinsparungspotenziale und Energieeinsparungsbedarf im Hochbau Gebäudequalität und Klimaschutz als Kernelemente einer neuen Baukultur Was können Bauträger und Immobilienverwaltungen auf den unterschiedlichen Managementebenen konkret tun?

Die Energiepreise steigen und gleichzeitig wird im Energieausweis die thermisch-energetische Gebäudequalität auch für Nichtfachleute sichtbar. Vor diesem Hintergrund sind Gebäudeeigentümer auf mehreren Ebenen gefordert:
  • Bei der Formulierung von strategischen Unternehmenszielen, sowohl im Neubau als auch bei der Sanierung: In einem transparenter werdenden Markt positionieren sich die Unternehmen zunehmend in bestimmten Qualitätssegmenten, was gleichzeitig mit der Frage verbunden ist, wie weit auch die Bestandsgebäude auf zeitgemäßen Wohnstandard gebracht werden.
  • Manche Unternehmen haben bereits mit der Implementierung von Managementsystemen für die Dokumentation und Bewertung des Gebäudebestands begonnen und verfügen damit über eine Entscheidungsgrundlage, um ihren Gebäudebestand vorausschauend bewirtschaften und modernisieren zu können.
  • Technische Entwicklungen wie Passivhaus, kontrollierte Lüftung und Einsatz von erneuerbaren Energieträgern stellen laufend neue Anforderungen an die Qualifikation und Weiterbildung der MitarbeiterInnen; dazu kommen zunehmend komplexe wohnrechtliche Rahmenbedingungen und Förderbedingungen sowie anspruchsvollere KundInnen.
  • Die Umsetzung der genannten Punkte manifestiert sich am konkreten Objekt, nicht nur in der technischen Qualität der Gebäudehülle oder der Solaranlage, sondern auch in der Qualität der Architektur oder in der Qualität des Informations- und Entscheidungsprozesses bei der umfassenden Modernisierung eines Wohngebäudes aus den 1960er oder 1970er Jahren. Das alles sind wesentliche Elemente einer Baukultur, die hohen Benutzerkomfort und langfristige Wertsicherung der Immobilien verbindet.