Architekturvermittlung

Architektur/Baukultur und Umweltgestaltung für junge Menschen

Das „Salzburger Modell prozessorientierter Architektur- und Technikvermittlung“ wurde 1997 in der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten initiiert. Kern ist eine enge Zusammenarbeit mit LehrerInnen. 2004 – 2006 entwickelte der Verein mit Unterstützung des Bundeskanzleramtes – BKA, Sektion Kunst, eine prototypische Modellstruktur zur Architekturvermittlung, die in einer Studie evaluiert wurde. Sie umfasst Informations- und Serviceangebote zur Vernetzung, darunter Fortbildungen, Newsletter, Homepage (Dokumentation und Unterrichtsmaterialien), Ausstellungen, Organisation und Finanzierung von Projekten.
Ziel ist, die Architektur- und Technikvermittlung in Salzburger Schulen zu fördern, weiterzuentwickeln und ein regionales Diskussionsforum aufzubauen.
Die Vermittlung von Raumerfahrung und das Verständnis für architektonische/technische Grundzusammenhänge laufen über Sinnlichkeit, Anschaulichkeit, Emotionalität, um SchülerInnen mit unterschiedlichen Materialien klischeefreie Zugänge zu Architektur und Raum zu eröffnen. LehrerInnen und ArchitektInnen entwickeln die Projekte gemeinsam in Vor- und Zwischenbesprechungen: für beide Seiten eine wertvolle Fortbildung. Angebote für Coachings bieten Erfahrungsaustausch zwischen Projektgruppen. Methoden der inneren Differenzierung, projektorientiertes und berufsorientiertes Lernen
(Einbindung externer Fachleute) ermöglichen eine individuelle Förderung und Sensibilisierung des Sehens und Erfahrens durch Modellbau und experimentelle Raumlaborsituationen im Maßstab 1:1 und durch Reflexion in Fotos, Skizzen, sprachlichen Ausformulierungen für Präsentationen, Ausstellungen, Dokumentationen.
Architekturvermittlung ist dem Verein ein bildungspolitisches Anliegen, darum engagiert er sich auch in der Vernetzung österreichischer und internationaler Initiativen mit der Forderung, in Österreich ein Institut für Architekturvermittlung zu schaffen.